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Filter


Baader OIII

Der Baader OIII ist aus meiner Kiste nicht mehr wegzudenken. Er funktioniert bei großer AP erstklassig und hilft sowohl bei derbem Stadtlicht wie auch unter richtig guten Bedingungen. Schon bei mittleren Vergrößerungen wird das Bild aber zu dunkel.


Thousand Oaks OIII

Nicht ganz so dunkel wie der Baader, daher wirkt er bei mittleren Vergrößerungen am besten. Sozusagen das OIII-Arbeitspferd.


Astronomik OIII

Der Astronomik OIII ist der hellste unter den OIII-Filtern. Der Unterschied der Detailerkennbarkeit im Vergleich zum Thousand Oaks ist zwar nicht richtig groß, aber bei hoher Vergrößerung und unter sehr gutem Himmel kann man damit noch was herauskitzeln.


Astronomik Hß

Der Astronomik Hß ist leider für einen Hß etwas breitbandig, ähnlich hell wie der Astronomik OIII. Da Hß Objekte aber eher grroßflächige HII-Regionen sind, die bei großer AP beobachtet werden, wäre mir ein Hß mit den Eigenschaften des Baader OIII lieber.


Astronomik UHC

Der Astronomik UHC ist der perfekte Filter für den Orionnebel. Natürlich zeigt er auch an HII-Regionen seine Möglichkeiten, aber hier ist er praktisch immer den OIII-Filtern oder dem Hß unterlegen. Bei hoher Vergrößerung oder unter besonders guten Bedingungen lohnt er aber, weil er nicht soviel Sterne schluckt und so ein schöneres Bild liefert.


Meade Broadband Nebular

Der Meade-Breitband-Filter ist wohl am ehesten mit dem LPB- oder DeepSky-Filter vergleichbar. Während die visuelle Wirkung an guten Beobachtungsstandorten äusserst gering ist, zeigt der Filter eine deutliche Verbesserung bei aufgehelltem Himmel, sei es durch Stadtlicht oder durch Dämmerung. Das Bild bekommt einen grünstich, helle Nebel wie der Orionnebel erscheinen deutlich grün. Ich möchte ihn als idealen “Balkonfilter” bezeichnen.


Seben CLR
Der Seben CLR ist dem Meade Broadband sehr ähnlich.

 


Graufilter TS ND 0,6 (4x), B+W ND 0,9 (8x) und B+W ND 1,8 (64x)

Die Bande Graufilter hilft gegen Blendung, wenn die großen Optiken an Planeten und Mond Seeingbedingt nicht auf ausreichend kleine AP kommen, so dass die hellen Planetenbilder blenden. Der ND 1,8x war als visueller Zusatz zur fotografischen ND 4 Sonnenfilterfolie gedacht.


Wratten 21 Orange, B&W 8x Dunkelrot, B&W 64xGrau (ND 1.8), Meade Breitband Nebelfilter, Baader Skyglow

Der vieldiskutierte Skyglow ist eine sehr gute Ergänzung für Jupiter und Saturn. Auch am Mars bringt er einen Detailgewinn. Am Jupiter läßt sich der in diesen Jahren recht blasse grosse rote Fleck wesentlich besser erkennen und die Bänder der gemässigten Zonen treten deutlicher hervor. Saturn wirkt zunächst weisslicher, und während die Bauchbinde nicht besser Erkennbar ist, lassen sich die Spärlichen Wolkendetails etwas besser erkennen. Am Mars ergibt sich eine Wirkung wie ein etwas schwächerer Rotfilter. Ungeübte Beobachter konnten aber den Kontrastgewinn oftmals nicht erkennen bzw. ausnutzen.

Der Orange Wratten 21ist für Mars bestimmt. Hier wird auch gerne der Wratten 22 empfohlen. Besonders die “hellen” Oberflächenbereiche, oder auch Staubstürme, kommen deutlicher heraus.
Da ich noch keinen Gelbfilter angeschafft habe, benutze ich ihn zusammen mit meinem Refraktor, um zum Beispiel bei Mondbeobachtung den Farbfehler zu unterdrücken.

Der B&W Dunkelrot-Filter steigert den Kontrast bei dunklen Oberflächenstrukturen auf Mars. Ausserdem ist seine Verwendung bei der Tagbeobachtung geplant.

Der B&W ND 1.8 (64xgrau) ist eigentlich als Zusatzfilter gedacht gewesen, um einen ND 4 Sonnenfilter auch visuell nutzen zu können. Inzwischen hat er sich aber in klaren Nächten als sehr angenehmer Mondfilter erwiesen.


Meade Dunkelblau 38A

Günstig angeschafft, falls beim Mars mal das Blue Clearing auftreten sollte. Es waren auch schonmal schwach Details zu sehen. Den blauen Schimmer der Marsatmosphäre zeigt der Filter auch recht deutlich.


Weitere Farbfilter...

Selten im Einsatz, der Hellgelb zur visuellen Dämpfung des Blausaums am Explorer 395 und 80L, Blau- und Violettfilter speziell für die Marsbeobachtung.

 
Baader IR-Blocking Filter

Unumgänglich für Webcam Aufnahmen. Der Tiefstehende Mars enthüllte durch atmosphärische Diffraktion auch im Spiegelteleskop mächtige IR- oder UV- Zerrbilder, die dieser Filter zuverlässig beseitigt.


Astronomik IR Pro 807

Der IR-Passfilter schaltet zusammen mit der Webcam genutzt das Seeing ganz ordentlich zurück, stutzt den 12” aber auf die visuelle Auflösung eines 8-Zöllers zusammen. Da man 8” aber Seeingbedingt im visuellen nur sehr selten ausreizen kann letztendlich ein Gewinn.

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