Far Out - meine Astronomie-Homepage

Okulare:

Nach und nach hat sich meine Okularpalette gewandelt. Zunächst wurde ergänzt, dann wurde auch ersetzt.

SWA40
Meade Serie 5000 SWA 40mm

“Probier doch mal das neue 40mm, das ist echt gut” - der Spruch ließ mir keine Ruhe aber es dauerte bis zum Ausverkauf ehe ich mir eines zulegte. Bedarf hatte ich allerdings auch erst mit der Anschaffung des ED-Refraktors. Und siehe da, es muss sich vor dem Platzhirsch mit 41mm Brennweite nicht fürchten!


2x 32mm TS-Plössl

Die beiden 32mm bringen im Bino, an den langen FHs  und der Russentonne ihre Leistung.

 


Das TeleVue 26mm Nagler Typ 5

Ein wirklich hervorragendes Okular, besonders schön an meinen beiden f/4-Newtons verwendbar. Es ist aber auch ein ziemlicher Brocken, so daß es nur für die Objekte, bei denen es sich lohnt, ausgepackt wird.


Das Vixen LVW 22mm

Das Arbeitspferd in 1,25” mit für f/4 perfekter Randabbildung. Mehr als nur ein “standard Aufsuchokular”, denn mit guter Schärfe und ebenfalls guter Transmission prima zur beobachtung geeignet.


Das Vixen LVW 17

Ein sehr schönes Okular, aber zwischen 22mm und 13mm eine eher selten gebrauchte Abstufung.

ES14W
Explore Scientific 14mm 100°

Besonders mit einem guten Komakorrektor kombiniert hat es eine sehr ansprechende Leistung.


Das 14mm Meade UWA Serie 4000

Die Serie 4000 UWAs sind nur noch gebraucht zu haben, die neuen Serie 5000 Exemplare sagen mir in meinen schnellen Optiken nicht zu. Es hat schon bewiesen, dass es sich nicht in allen Anwendungen dem 100° Okular geschlagen geben muss und kann durchaus auch die Kollegen mit der grünen Beschriftung ausstechen.


Das Vixen LVW 13

Auch hier zählt wieder die gute Abbildung bei f/4. Es hat mein 14mm Speers-Waler abgelöst, weil es zumindest nachts auf der Achse gleich gut und am Rand wesentlich besser ist.


Antares 10mm Speers-Waler

Das 10mm Speers-Waler liefert zwischen Speers-Zoom und LVW 13 zwar nur einen zwischenwert, der ist aber bei einigen Objekten, allen voran der Orionnebel, sehr willkommen. Die Randabbildung ist gut, die Sterne in der Mitte wirken bei f/4 etwas vergrößert.


Reese 9mm

Zusammen mit einem fast baugleichen TS-SWM 9mm ein Paar für’s Bino.


Das Speers-Waler Zoom 5-8mm

Ich wüsste nicht, wie man dieses erstklassig gelungene Okular durch ein anderes ersetzen könnte. Über 80° scheinbares Gesichtsfeld bei jeder Brennweite und das mit einer hervorragenden Randabbildung am f/4-Newton.


Das 4mm Planetary HR

Um zwischen den 5mm des Zooms und dem 3,5mm Nagler noch eine Abstufung für “mittelgutes Wetter” zu haben, waren mir andere Varianten zu teuer oder unattraktiv.


TeleVue 3,5mm Nagler Typ 6

In der Summe der Eigenschaften konnte sich das Nagler gegenüber dem 3,5mm LVW locker durchsetzen. Es enttäuscht mich auch nicht bei der Planetenbeobachtung, kommt aber in der Hauptsache an hellen planetarischen Nebeln, Kugelsternhaufen und gelegentlich auch an Galaxien zum Einsatz.


TeleVue 3x Barlow

Eine gute Abbildung dank ordentlicher Verarbeitung und zu einem guten Preis. Die 2x Barlows sind für die Webcam-Fotografie am f/4-Newton zu schwach auf der Brust.

GDKlee4
Gleich drei komakompensierende Barlows:
Klee 2,2x, Kleex 2,8x und APM / Gerd Dühring 2,7x

Auch hier hat jede ihren Zweck. Die Klee-Barlows lassen sich nicht von der Klemmung trennen. Die GD-Barlow ist da deutlich flexibler: Man kann sie auch im Zoomset oder als GWK-Ersatz verwenden.


Seben Zoom 8-24mm

Als kleines Equipment für Unterwegs fand ich das Seben Zoom interessant. Bei einigen (aber nicht allen) Marsbeobachtungen, konnte es zusammen mit der TeleVue 3x-Barlow mein 3,5mm Nagler entthronen.

 


Seben 3,8mm ED

Das Okular habe ich gleich zweimal, einmal von Seben, einmal von “Noname” (nicht im Bild). Eigentlich nur zum Vergleich der optischen Eigenschaften.


Super 3,6mm (RKE-Design mit Ein-Element-Barlow)

Das Super 3,6mm wurde mir als sauber abbildender Vierlinser für Planeten empfohlen. Das äusserst günstige Okular hat einen noch angenehmen Augenabstand, trotz der kurzen Brennweite. Richtig gut wurde das Okular aber erst, nachdem ich es vollständig zerlegt habe, um Linsenkanten und den kompletten Innenbereich zu schwärzen. Leider liegt eine der Linsen sehr knapp am Brennpunkt, so daß sich nicht nur Staubkörner, sondern sogar einzelne Tröpfchen eines Taubeschlags im Bild erkennen lassen.


ungefährer Aufbau des Super 3,6mm

18mm Erfle
18mm Erfle “Q72 ER-18mm”

Bei F/10 ist es randscharf, bei F/4 nicht mehr. Für Russentonne und Explorer 395 kann es gut mit dem 15er LV konkurrieren - für erstaunlich wenig Geld. Die Transmission ist nicht gleichmässig, das Bild wird heftig gelblich. Das Okular ist “die Definition für Gelbstich”. Die Mehrschicht-Vergütung ist eigenwillig rosa-violett, auch ein gelber Reflex ist dazwischen. Wichtigster Nachteil: Kein Filtergewinde! Ich habe für dieses Okular auch schon die Bezeichnung “Bertele” gehört.
Ein Zweites geriet mir in die Finger, wobei sich zeigte, dass der Einblick dieser Okulare sehr gut für’s binokulare Beoabchten taugt. Hinter einem GWK ist die Abbildungsqualität gut, man muss nur mit dem Gelbstich leben können.

Bresser Kellner KE 25mm

durch Zufall habe ich dieses Okular an einem Bresser 114er kennengelernt. Im Gegensatz zu allen anderen Bresser-Okularen ist dieses Modell ein wirklicher Glücksgriff. Es zeigt zwar Farbe am Rand der Feldblende, aber erstaunlicherweise nicht an starken Kontrasten am Rand des Gesichtsfeldes. Bei F/5 ist die Schärfe nicht mehr zufriedenstellend, bei F/10 aber ist es ein Spitzenokular mit geschätzten 50° Gesichtsfeld. Ich habe es für weniger als 20 € gekauft.
 

Vixen 9mm Ortho 
Vixen Ortho 9mm (nur zur Fotografie)

Ich habe keine Lust, mir meine Vergütung mit Fett und Wimpern zu versauen. Deshalb wird in so eine Kriechlinse nicht `reingeschaut. Aber zur Projektion ist ein Ortho das Beste.
 

Okulare mit 24,5mm Einsteckdurchmesser 
Okulare für 24,5mm Steckdurchmesser

Ja! Ich hab´ noch welche:  5mm Noname-Ortho, 9mm Vixen-Ortho, 20mm Vixen Kellner. Das Kellner ist `ne Wucht.
Mit diesen Okularen  kann man jedenfalls auch in älteren Kaufhausteleskopen noch etwas sehen.

 

Nicht mehr bei mir...


Skywatcher 32mm Superplössl

Um etwas mehr AP am Explorer 395 nutzen zu können, kam dieses Okular gebraucht und für wenig Geld in meine Hände. Es hat mich nicht enttäuscht, die Abbildung ist sowohl am Explorer wie auch an der Russentonne prima. Gegangen ist es, weil das Bessere des Guten Feind ist, hier in Form eines Paares 32mm TS Plössl, die praktisch baugleich sind, bis auf die FMC-Vergütung.

Vixen LV 30 - 2 Zoll Okular
Vixen LV 30mm

Hat mit 60° das grösste Gesichtsfeld in der LV-Serie. Früher waren die Sterne bei f/4 für mich bis zum Rand scharf. Derweil lässt meine Akkomodation nach und die Schärfe wirkt nun am Rand nicht mehr so gut. Es musste dann dem Nagler weichen...


Das William Optics 28mm UWAN

Das UWAN nutzte ich, wenn ich mehr Feld brauchte als das 26mm Nagler liefern konnte. Knapp unter 39mm Feldblende warem nicht soviel mehr Feld, und es kam wegen seiner bei f/4 mäßigen Randabbildung auch nur für neblige Objekte in Frage. Ein 31mm Nagler hat es abgelöst.


Antares Speers Waler 14L

War es das erste richtig gute Okular in meiner Kiste? Wenn aber daneben noch ein 14mm UWA, ein 14mm Explore Scientific 100° und ein 13mm LVW existieren, muss man sich auch einmal trennen.


14mm ED

Das Okular ist irgendwie nach einer Sammelbestellung bei mir “hängengeblieben” und hat dann nach einiger Zeit doch noch einen neuen Besitzer gefunden.

Vixen LVW-8mm Okular
Vixen LVW 8mm

65° Gesichtsfeld, die sich auch mit Brille voll überblicken lassen. Das Okular bildet nicht nur bei F/10 sondern auch bei F/4 randscharf ab. Der Kontrast mag nicht ganz so gut sein, wie beim UWA 8,8mm, das auch wesentlich mehr Gesichtsfeld liefert. Der komfortable Einblick macht dies jedoch wieder wett, zumal beim UWA das mit Brille erfassbare Gesichtsfeld wiederum wesentlich kleiner ist. Mit 12,5cm Baulänge und 500g Gewicht darf man es neudeutsch schon “fettes Teil” nennen. Wunderbar für Kugelsternhaufen und größere planetarische Nebel. Letztendlich musste es dem Speers-Zoom weichen, hat aber innerhalb des AVR ein gutes Zuhause gefunden.

LV-Okulare
Vixen LV 5mm, 10mm und 15mm 

Von den drei LV Okularen ist nur noch das 10mm verblieben, für das sich erst kein Käufer fand und das ich nun für spezielle Zwecke, zum Beispiel als Nachführokular aufhebe.
 

Meade Super Wide Angle 24,5mm 
 Meade SWA 24,5mm

Angenehme 67° Gesichtsfeld. Ein gutes Okular bei F/10. Bei F/6 und darunter wird´s am Rand immer schlechter. Je näher man an die Linse kriecht, desto geringer werden die Randverzeichnungen. Im F/4 Newton besser ohne Komakorrektor. Vom LVW 22 endlich durch ein erstklassiges Okular ersetzt worden. Trotzdem waren das helle Bild und die gute Abbildung auf der Achse bemerkenswert positive Eigenschaften.

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